Optimierung des Immobilien-Managements bei Finanzinstituten
Eigengenutzte und vermietete Immobilien von Finanzdienstleistern sind mit einer hohen Ressourcenallokation verbunden, deren Kosten in der Praxis oft unterschätzt werden. Umso wichtiger ist es, eine umfassende
Immobilienstrategie zu entwickeln, die auf die allgemeine Unternehmensstrategie abgestimmt ist und dabei zugleich die Perspektive der Märkte und den Lebenszyklus von Einzelobjekten berücksichtigt. Ein modernes Corporate Real Estate Management (CREM) umfasst heute insbesondere die folgenden Kernelemente:
- Verständnis der relevanten Immobilienmärkte, der Gebäude- und Nutzerstrukturen
- Entwicklung von bedarfsorientierten Immobilienkonzepten
- Zielorientierte Steuerung des Flächenportfolios und der Raumkosten aus Konzernsicht
- Wirtschaftlicher Erwerb von Nutzungsrechten an Zielimmobilien (z.B. Sale & Lease Back)
- Zeitnahe Identifikation von nicht mehr betriebsnotwendigen Flächen/Immobilien
- Ergebnisoptimale Verwertung bzw. Rückgabe dieser Flächen/Immobilien
- Optimale qualitative und quantitative Auslastung der betriebsnotwendigen Immobilien
- Reduzierung der eigenen Leistungstiefe zur effizienten Bewirtschaftung
Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass sich in der Verwaltung und im Betrieb von Immobilien durch Einschaltung externer Dienstleister erhebliche Kostenvorteile realisieren lassen. Selbst wenn im Einzelfall bereits von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, können weitere Synergieeffekte, z.B. aus der Bündelung dieser Services realisiert werden.
CREM - Von der Liegenschaftsverwaltung zur strategischen Unternehmenseinheit